Zitat der Woche:
"Nächstes Jahr hoffe ich allerdings, wieder Rad zu fahren.”
(Kim Kirchen, der Ende Juni einen Herzstillstand erlitten hat.)
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07.07.2009 - (rsn) – Nach den starken Vorstellungen an den beiden vorangegangenen Etappen war das Team Milram ausgerechnet im Teamzeitfahren der Tour de France vom Sturzpech verfolgt. Gleich vier Fahrer der Dortmunder Equipe kamen auf dem 39 Kilometer langen und kniffligen Kurs rund um Montpellier zu Fall, was ein besseres Abschneiden verhinderte. Am Ende mussten sich Linus Gerdemann und seine Helfer mit Rang 15 zufrieden geben, 2:48 Minuten hinter dem überlegenen Tagessieger Astana. Der 26 Jahre alte Münsteraner fiel in der Gesamtwertung vom siebten auf den 45. Platz zurück.
„Leider haben wir unser Ziel nicht erreicht, wir wollten ohne Stürze durch diesen sehr schweren Kurs kommen“, sagte Gerdemann nach dem Rennen und kritisierte sich und sein Team: „Vielleicht sind wir einige Streckenabschnitte nicht konzentriert genug angegangen. Die sportliche Leistung war grundsätzlich gut, die Stürze haben uns aber zwischenzeitlich unseren Rhythmus und somit einiges an Zeit gekostet.“
Bereits nach wenigen Kilometern stürzten der Österreicher Peter Wrolich und der Niederländer Niki Terpstra. Etwa zur Rennmitte erwischte es dann den Slowaken Peter Velits und den Kaarster Markus Fothen. Danach setzte Milram alles auf eine Karte, um Schadensbegrenzung zu betreiben. In der zweiten Hälfte lief es dann besser für die Dortmunder Equipe, die mit der Minimalzahl von fünf Fahrern ins Ziel kam.
Für Teamchef Gerry Van Gerwen war die Strecke mitverantwortlich für die zahlreichen Stürze, von denen nicht nur seine Mannschaft betroffen war – die französische Bbox Boyugues Telecom-Equipe etwa hatte ebenfalls vier Sturzopfer zu beklagen, kam aber vollständig ins Ziel. „Insgesamt muss man sagen, dass der Kurs sehr grenzwertig war, besonders wenn man die hohe Anzahl an Stürzen bei allen Teams sieht“, so der Niederländer.