Profi-Radsport

Wegen Dopings

Schumacher aus Ergebnislisten von Peking gestrichen

18.11.2009 - (sid/rsn) - Der vom Radsport-Weltverband UCI wegen Blutdopings gesperrte Stefan Schumacher ist von der Disziplinarkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) aus der Ergebnisliste der Olympischen Spiele von Peking 2008 gestrichen worden. Das gab das IOC am Mittwoch offiziell bekannt.

Der WM-Dritte von 2007 war im April 2009 bei den Nachkontrollen der Spiele von Peking wie fünf weitere Athleten positiv auf den EPO-Nachfolger CERA getestet worden. Im Juli bestätigte die B-Probe dieses Ergebnis.

Neben Schumacher wurden vom IOC auch die beiden Medaillengewinner Davide Rebellin und Rashid Ramzi bestraft. Während Rebellin, ehemaliger Gerolsteiner-Teamkollege von Schumacher, bereits am Dienstag aufgefordert worden war, sein Olympiasilber aus dem Straßenrennen zurückzugeben, ereilte 1500-m-Olympiasieger Ramzi aus Bahrein am Mittwoch das gleiche Schicksal. Durch die nachträgliche Disqualifikation des Weltmeisters von 2005 über 800 und 1500m steigt der in Peking zweitplatzierte Kenianer Asbel Kipruto Kiprop zum Olympiasieger auf.

Schumacher hatte in Peking Platz 13 im Zeitfahren belegt, auch zwei weitere Athleten, die in Peking nicht auf dem Podium standen, wurden disqualifiziert und aus den Resultaten gestrichen: 20-km-Geherin Athanasia Tsoumeleka aus Griechenland (9.) und die kroatische 800-m-Läuferin Vanja Perisic (im Vorlauf ausgeschieden).

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