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Rabobank-Profi Grischa Niermann erklärt, wie er sein Rad gegen den Winter wappnet. [weiter]
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19.11.2009 - Berlin (dpa/rsn) - Olaf Pollack hat einer Meldung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) widersprochen, wonach seine B-Probe das Ergebnis der A-Probe bestätigt habe. Der 36-jährige Kolkwitzer reagierte laut einer Presseerklärung „mit Befremden“ auf die Veröffentlichung des Verbandes und will sich gegen mögliche Sanktionen zur Wehr setzen. Er sei als Betroffener nicht informiert worden und habe keine Gelegenheit für eine Stellungnahme erhalten. „Es entspricht offenbar dem Zeitgeist, Athletenrechte mit den Füßen zu treten. Die Schlagzeile ist wichtiger als die Aufklärung“, kritisierte Pollacks Rechtsanwalt Marcus Hotze.
Sein Mandant sei mit einem wissenschaftlichen Sachverständigen bei der dreitägigen Analyse dabei gewesen und könne das Ergebnis nicht nachvollziehen. Die B-Probe weise eine 50-fache Abweichung von der A-Probe auf und habe damit kein eindeutiges Resultat ergeben. Der Olympiasieger im Bahnvierer von Sydney 2000 hatte nach der positiven A-Probe die Gegenanalyse beantragt.
Nur wenige Tage nach seiner positiven Kontrolle hatte sich Pollack die deutschen Meistertitel auf der Bahn im Madison und 30 Kilometer-Punktefahren geholt. Kurz darauf erklärte er seine Karriere für beendet. Dazu habe ihn eine Augentrübung mit Gesichtsfeldlähmung gezwungen. Pollack will nun prüfen lassen, ob die medikamentöse Behandlung der Erkrankung oder das intensive Training vor der Dopingkontrolle deren Ergebnis verfälscht haben könnten. Die wissenschaftliche Methode bei der Analyse der Dopingprobe ist nach Ansicht des Pollack-Lagers zweifelhaft.