Profi-Radsport

Italiener muss auch Olympiasilber und Prämie zurückgeben

CONI fordert von Rebellin Schadenersatz

20.11.2009 - Rom (dpa/rsn) - Das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) fordert nach einer Meldung der „Gazzetta dello Sport“ von Davide Rebellin Schadenersatz. Der beim Gewinn seiner Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Peking mutmaßlich gedopte 38 Jahre alte Italiener müsse für den von ihm verursachten Imageschaden aufkommen, lautete die Begründung.

Mit der Durchsetzung der Forderungen sei bereits ein Anwalt beauftragt. Rebellin war Ende April positiv bei Nachkontrollen zu den Olympischen Spielen von Peking auf das EPO-Präparat CERA getestet worden. Dem ehemaligen Gerolsteiner-Kapitän droht eine zweijährige Sperre. Das CONI fordert von Rebellin neben Schadenersatz auch die Rückgabe der Silbermedaille sowie der Medaillenprämie in Höhe von 75.000 Euro.

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