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22.11.2009 - Melbourne (dpa/rsn)) - Mit fünf Medaillen haben die deutschen Bahnfahrer ihren Auswärtstrend beim Weltcup in Melbourne bestätigt. Am Schlusstag in der australischen Metropole erkämpfte das Berliner Duo Robert Bengsch und Marcel Kalz Silber im Madison- Wettbewerb. Christin Muche aus Chemnitz wurde Dritte im Keirin-Rennen.
An den ersten beiden Tagen hatten die Teamsprinter sowie die Cottbuserin Madeleine Sandig im Punktefahren Silber geholt. Höhepunkt aus deutscher Sicht war der Sieg von Carsten Bergemann aus Dresden im Keirin.
Bengsch/Kalz mussten sich nur den Neuseeländern Marc Ryan und Thomas Scully geschlagen geben. Nach dem zweiten Platz von Roger Kluge/Robert Bartko (Cottbus/Potsdam) Anfang November in Manchester übernahm Deutschland in dieser Disziplin die Weltcup-Gesamtführung. Die Chemnitzerin Muche krönte ihr Comeback acht Monate nach einem Bandscheibenvorfall mit der Bronzemedaille im Keirin-Rennen. Im Sprint-Wettbewerb belegte der Dresdner Carsten Bergemann einen Tag nach seinem Keirin-Sieg den fünften Platz. Der Schweriner Tobias Wächter erfüllte als Siebter ebenfalls die WM-Norm.
Auch wenn die BDR-Auswahl mit den fünf Podesträngen nicht ganz an die Bilanz vom Manchester anknüpfen konnte, belegt Deutschland in der Nationenwertung hinter Australien punktgleich mit Neuseeland den zweiten Rang. Der dritte von vier Weltcups wird vom 10. bis 12. Dezember in Cali (Kolumbien) ausgetragen.