Teamleitung unter Dopingverdacht

Italienische Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Banis Rennstall

06.01.2010  |  (sid) - Die römische Staatsanwaltschaft hat wegen Dopingverdachts Ermittlungen gegen die Verantwortlichen des italienischen Teams Ambra Cavallini Vangi eingeleitet. Die stehen im Verdacht,  dem erst 18-jährigen Juniorenfahrer Eugenio Bani verbotene Substanzen verabreicht zu haben. Bani war bei der italienischen Junioren-Meisterschaft positiv auf das Schwangerschaftshormon HCG getestet worden.

Daraufhin war er vom Nationalen Olympischen Komitee von Italien CONI zu einer 21 Monate langen Sperre verurteilt worden. Bani hat inzwischen die Manager und Trainer des Teams angezeigt. Das italienische Continental-Team Amore e Vita hat den Nachwuchsfahrer mittlerweile unter Vertrag genommen. Nach Angaben von Teamchef Ivano Fanini wolle man damit ein Zeichen setzen "Der Athlet ist Opfer einer großen Ungerechtigkeit. Die Regeln des Verbandes sehen keine Dopingkontrollen in den Junioren-Kategorien vor. Das macht den Weg frei, diese jungen Fahrer ungestört zu dopen", so Fanini in einer Presseerklärung.

"Ich habe nie allein Substanzen genommen. Die Verantwortlichen zwangen mich ständig, Substanzen einzunehmen. Häufig wurden mir auch Flüssigkeiten gespritzt. Man sagte mir, sie seien wichtig, um mich von den Radrennen zu erholen", sagte Bani der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport. In den nächsten Tagen sollen die Teammanager vernommen werden.

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