01.02.2010 | Rom (dpa/rsn) - Danilo Di Luca ist wegen Dopings zu einer Sperre von zwei Jahren verurteilt worden. Außerdem belegte das Gericht des Nationalen Olympischen Komitee Italiens (CONI) in Rom den Gewinner des Giro d'Italia 2007 mit einer Geldstrafe in Höhe von 280.000 Euro.
Der Italiener war beim Giro 2009 zwei Mal positiv auf das Blutdopingmittel CERA getestet worden. Nach Angaben des Radsportweltverbands UCI war Di Luca aufgrund von Informationen aus dem Biologischen Pass gezielt kontrolliert worden. Die UCI hatte Di Luca am 22. Juli suspendiert.
Die Anklage hatte gegen den Wiederholungstäter eine Sperre von drei Jahren gefordert. Trotz der milderen Strafe will der 34-Jährige, der bereits Ende 2007 für drei Monate aus dem Verkehr gezogen worden war, gegen seine Verurteilung vorgehen. "Wir werden vor den Internationalen Sportgerichtshof ziehen", kündigte Di Luca an. "Das wird noch ein Kampf, aber ich bleibe zuversichtlich."
Einen Rücktritt vom Radrennsport schloss Di Luca aus: "Das wird nicht mein Abschied werden", sagte der bis zum August vergangenen Jahres beim LPR-Team engagierte Pro-Tour-Gewinner von 2005. Er sei davon überzeugt, dass seine Strafe reduziert werde. Die Sperre läuft am 21. Juli kommenden Jahres aus.