US-Amerikaner spricht von "fabrizierten Beweisen"

Landis bestreitet Computer-Hacking


Floyd Landis als Gast der Kalifornien-Rundfahrt 2007

Foto: ROTH

16.02.2010  |  Paris (dpa/sid) – Floyd Landis weist den von den französischen Behörden gegen ihn erhobenen Vorwurf des Computer-Hackings von sich. In einer E-Mail an die amerikanische Tageszeitung Los Angeles Times erklärte der 34-Jährige, es scheine „ein weiterer Fall fabrizierter Beweise“ durch die Franzosen zu sein, die ihm das Recht auf Verteidigung verweigerten.

Landis, dem wegen Testosteron-Dopings der Toursieg 2006 aberkannt worden war, wird verdächtigt, eine französische Detektei beauftragt zu haben, in die Rechner des französischen Anti-Doping-Labors in Chatenay-Malabry einzudringen, wo seine Dopingproben 2006 analysiert worden waren. Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD hatte Strafanzeige gestellt, weil interne Dokumente des Labors an die Öffentlichkeit gelangt und zur Verteidigung Landis' genutzt worden waren.

Nachdem Landis zu einem vom Gericht im Pariser Vorort Nanterre angeordneten Termin nicht erschienen war, hat der zuständige Richter jetzt einen Haftbefehl gegen ihn erlassen. Die Vollstreckung könne man auch im Ausland beantragen, erklärte AFLD-Chef Pierre Bordry dazu in Paris.

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