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21.03.2001 -
San Benedetto/Pombal (dpa) - Jan Ullrich rollte auf der ersten Etappe der Portugal-Rundfahrt im Hauptfeld über die Ziellinie und Erik Zabel beendete die Fernfahrt Tirreno-Adriatico in Italien ohne Etappenerfolg auf dem dritten Rang des Tagesklassements.
Bei seinem zweiten Saisonrennen hatte Ullrich auf den 212,4 km von Colviha nach Pombal über schwieriges Gelände bei Regen und Sturm keine Schwierigkeiten. Für den zweiten Telekom-Kapitän Zabel reichte es auf der 8. und letzten Etappe über 161 km rund um San Benedetto, auf der der Italiener Endrio Leoni vor dem Mexikaner Angel Meza seinen zweiten Tageserfolg im Sprint feierte, drei Tage vor dem Weltcup-Auftakt nur zu Rang drei.
Im Hinblick auf den avisierten vierten Erfolg bei Mailand-San Remo am Samstag fehlte bei Zabel (Unna) die Risiko- Bereitschaft. Den Gesamtsieg bei Tirreno-Adriatico holte sich der Italiener Davide Rebellin. Zabels Bilanz der Generalprobe in Italien: Ein zweiter und zwei dritte Plätze. «Trotzdem sind wir zufrieden. Die Mannschaft hat gut gearbeitet. Wir sind bereit für Mailand-San Remo», sagte Telekom-Teamchef Rudy Pevenage.
«Ich bin mit dem ständigen Auf und Ab heute ganz gut zurecht gekommen. Vor dem Start hier hatte ich zu Hause im Schwarzwald eine Woche gut trainiert», sagte Ullrich, der auf den Etappensieger Angel Edo aus Spanien nur wenige Sekunden verlor. Nach Portugal steht die Katalanische Woche vom 26. bis 30. März als nächstes auf dem Programm Ullrichs. In Spanien wird der 27-jährige Olympiasieger aus Merdingen dann auch wieder auf seinen Tour-de-France-Bezwinger Lance Armstrong (USA) treffen, mit dem er zusammen bei der Valencia-Rundfahrt die Saison 2001 eröffnet hatte.
Auf schlechten und zum Teil regennassen Straßen hatten die Telekomfahrer Jens Heppner, Roberto Sgambelluri und Ullrich über Schäden am Rad zu klagen. Der Toursieger von 1997 konnte einen Sturz knapp vermeiden, als ihn ein Konkurrent unabsichtlich rammte. Neben Ullrich sammelte auch Andreas Klöden (Berlin), bei Paris-Nizza wegen einer Erkältung ausgestiegen, wieder Wettkampf-Praxis.
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