Profi-Radsport

Aberkennung der Olympischen Silbermedaille wegen Dopings

CAS weist Rebellin-Einspruch zurück

30.07.2010 - (sid/dpa/rsn) - Der des Dopings überführte Italiener Davide Rebellin ist beim Internationalen Sportgerichtshof CAS mit seinem Einspruch gegen die Aberkennung seiner olympischen Silbermedaille von 2008 gescheitert. Die Richter im Schweizer Lausanne bestätigten am Freitag die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vom November 2009.

Bei Nachanalysen von Dopingtests der Olympischen Spiele von Peking 2008 war dem 38-Jährigen als einem von fünf Athleten - darunter auch sein ehemaliger Teamkollege Stefan Schumacher - das Blutdopingmittel CERA nachgewiesen worden.

In Peking war Rebellin im Straßenrennen hinter dem Spanier Samuel Sanchez Zweiter geworden. Der Italiener hat inzwischen seine Medaille zurückgegeben, genau wie die vom Nationalen Olympischen Komitee CONI gezahlte Prämie in Höhe von 75 000 Euro.

Der langjährige Kapitän des früheren Gerolsteiner-Rennstalls bestreitet Doping.

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