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Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel (Milram) nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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28.03.2001 -
Vic (dpa) - Der Spanier Aitor Silloniz hat die 3. Etappe bei der 38. Katalanischen Woche gewonnen. Der 24-Jährige beendete die 173 km von Castello de Empuries nach Vic im Solo nach 4:29:25 Stunden als Erster mit 6:39 Minuten Vorsprung vor seinem Landsmann Manuel Vazquez und 7:05 Minuten vor dem Italiener Denis Zanette, der damit das Trikot des Spitzenreiters vom zeitgleichen Spanier Angel Edo übernahm.
Bester Telekom-Fahrer war Sprinter Erik Zabel (Unna) als Siebter, während Udo Bölts (Heltersberg) im Gesamtklassement zeitgleich mit dem Spitzenreiter auf Rang neun liegt. Gar noch einen Platz vor ihm liegt Rabobank-Fahrer Grischa Niermann (Hannover).
Auch Jan Ullrich, der auf den ersten beiden Etappen 17:23 Minuten verloren hatte, befand sich diesmal im großen Hauptfeld und belegte den 65. Platz. «Ich bin zufrieden. Wir sind heute gut durchgekommen und hoffen, dass es morgen bei der Königsetappe wieder ähnlich gut läuft», sagte Ullrich.
Der Etappensieger hatte sich frühzeitig abgesetzt und zeitweise einen Vorsprung von knapp 20 Minuten herausgefahren. Durch seinen Rückstand von 17:23 Minuten ließ ihn die Konkurrenz ziehen, so dass er auch beide Bergwertungen der 1. und 2. Kategorie nach 78 bzw. 130 km gewinnen konnte. Der Tageszweite erreichte das Ziel ebenfalls in Alleinfahrt knapp vor dem heranbrausenden Feld.
Ullrich und Zabel lassen es bei dieser Fahrt ruhig angehen. Während der viermalige Mailand-San Remo-Sieger Zabel in Spanien die «Beine baumeln» lässt, um Kraft für die Flandern-Rundfahrt (8. April) zu tanken, «schrubbt» Ullrich Kilometer unter Wettkampfbedingungen. «Alles ist normal. Ich fange gerade wieder an, im intensiven Bereich zu trainieren, da darf ich auf keinen Fall überziehen», erklärte der Olympiasieger. Nach der Murcia-Rundfahrt und dem Grand-Prix Portugal bestreitet er sein drittes Saisonrennen. Im Gegensatz zu Lance Armstrong (USA), der schon länger in höheren Pulsbereichen trainiert, hat sich der 27-Jährige noch bis Anfang März im Grundlagen-Ausdauerbereich vorbereitet. Erst seit knapp vier Wochen geht Ullrich im Training gelegentlich wieder an seine Leistungsgrenzen.
Vor die wohl schwerste Herausforderung werden die Teilnehmer auf der 4. Etappe gestellt. Finale des 161,7 km langen Teilstücks ist der 21 km lange Anstieg hinauf zum Rassos de Peguera. Die Schinderei beginnt bei 480 m Meereshöhe, erlöst werden die Profis erst in 1890 m. «Das wird eine ganz schöne Quälerei», blickt Ullrich respektvoll voraus. Er hat diesen Berg bereits einige Male bewältigt.
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