Beobachter fordern mehr unangemeldete Kontrollen

UCI will Tour-Report der WADA prüfen

Foto zu dem Text "UCI will Tour-Report der WADA prüfen"

Polizisten stehen Wache am Eingang zur Dopingkontrollstelle nach einer Tour-Etappe.

29.10.2010  |  (rsn) – Der Radsportweltverband UCI will die von den unabhängigen Beobachtern der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA ausgesprochenen Empfehlungen zu den Dopingkontrollen der Tour de France studieren, um entscheiden zu können, inwieweit diese umsetzbar seien. Das kündigte UCI-Sprecher Enrico Carpani am Freitag an. Die UCI zeigte sich erfreut darüber, dass in dem Report ihr Engagement im Kampf gegen Doping und die Effizienz ihres Programms gewürdigt würden, das als eines der besten aller internationalen Verbände gelte, so Carpani weiter.

„Die UCI wird den Bericht intensiv studieren und prüfen, ob es möglich, machbar und nötig ist, die ausgesprochenen Empfehlungen umzusetzen“, sagte Carpani zu cyclingnews.com.

In dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht hatten die Beobachter festgestellt, dass "das Anti-Doping-Programm der Tour 2010 gut war“, zugleich aber auf zahlreiche Mängel hingewiesen und erklärt, dass die Kontrollen effektiver wären, wenn sie weniger voraussehbar und zielgerichteter durchgeführt würden.

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