„Sie haben keinen Einfluss auf mich“

Armstrong lassen Novitzkys Ermittlungen kalt


Lance Armstrong nach der Tour de France 2010 Foto: ROTH

06.01.2011  |  Austin (dpa/rsn) - Die in den USA gegen ihn laufenden Ermittlungen lassen Lance Armstrong nach eigener Aussage kalt. „Sie haben keinen Einfluss auf mich“, sagte der siebenfache Toursieger der astralischen Zeitung Sydney Morning Herald.

Ab dem 16. Januar wird der 39-Jährige bei der Tour Down Under in Australien sein letztes Profirennen außerhalb der USA in Angriff nehmen. Armstrong sagte, dass er nur noch zum Spaß fahre. Er werde wie angekündigt seine Karriere 2011 langsam ausklingen lassen.

“Ich habe fünf Kinder zu versorgen, ich leite meine Foundation und habe - theoretisch - noch den Job, Rennen zu fahren und täglich hart zu trainieren. Mit fast 40 sind die Radsporttage vorbei. Ich fahre jetzt nur noch zum Spaß, aus Fitnessgründen“, erklärte der Texaner. Die Ermittlungen beeinträchtigten ihn nicht bei der täglichen Arbeit.

Nach Anschuldigungen seines ehemaligen Teamkollegen Floyd Landis hat Chefermittler Jeff Novitzky seit Mai 2010 den immer wieder mit Doping in Verbindung gebrachten Armstrong wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und Betrugs im Visier.

Armstrong wies auch Spekulationen zurück, wonach er als Präsident des Weltradsport-Verbandes UCI infrage kommen könnte. Seine Verbindungen zum Radsport würden sich in Zukunft auf die Teamarbeit und Wohltätigkeitsrennen beschränken.

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