Radsportweltverband und WADA sollen entscheiden

Spanischer Verband gibt Fall Contador an UCI zurück


Alberto Contador Foto: ROTH

09.01.2011  |  (sid) - Im Fall Alberto Contador will der spanische Radsport-Verband RFEC das Urteil offenbar dem Weltverband UCI und der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA überlassen. Wie die spanische Zeitung El Pais berichtet, hat die RFEC die von Contador eingereichten Unterlagen zur Verteidigung an UCI und WADA weitergeleitet. Beide Verbände sollen nun entscheiden, ob und wie hart der dreimalige Toursieger bestraft werden soll.

"Die UCI und WADA haben Wochen gebraucht, um zu entscheiden, dass wir ein Urteil sprechen müssen. Dann sollen sie nun auch beim Urteil helfen", zitiert das Blatt eine Quelle aus Verbandskreisen. "Entscheiden UCI und WADA, dass er bestraft werden muss, wird er bestraft. Im umgekehrten Fall wird er nicht bestraft."

Für Contador würde dies einen schwerer Rückschlag bedeuten. Bislang war damit gerechnet worden, dass der spanische Verband ein mildes Urteil gegen sein Aushängeschild aussprechen werde - wenn überhaupt. UCI und WADA hatten für diesen Fall angekündigt, den Internationalen Sportgerichtshof CAS einzuschalten.

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