UCI-Chef zu Dopingvergangenheit des Leopard-Teamchefs

McQuaid verteidigt Kim Andersen


Leopard-Teamchef Kim Andersen bei der Präsentation am 6. Januar Foto: ROTH

10.01.2011  |  (rsn) – UCI-Chef Pat McQuaid hat den Ruf von Leopard-Teamchef Kim Andersen verteidigt und erklärt, dass er zu 100 Prozent hinter dem neuen luxemburgischen Rennstall um die Brüder Schleck und Fabian Cancellara stehe.

Der 52 Jahre alte Andersen war in seiner aktiven Zeit mehrmals positiv getestet und daraufhin als erster Fahrer lebenslang gesperrt worden. Nach seinem Karriereende wurde er Sportlicher Leiter und war ab 2004 bei CSC/Saxo Bank sehr erfolgreich. Andersen wurde aber von Teamchef Bjarne Riis Mitte der der vergangenen Saison entlassen, als bekannt wurde, dass er gemeinsame mit dem ehemaligen Saxo Bank-Pressesprecher Brian Nygaard am Aufbau des Luxemburger Teams arbeitete.

„Ja, er war als Fahrer positiv, aber das war Bjarne Riis auch [Riis wurde nie positiv getestet, gab aber Doping zu, d. Red.]“, sagte McQuaid am Rande der Leopard-Teampräsentation zu cyclingnews.com. „Kim hat jedes Recht, seinen Lebensunterhalt im Radsport zu verdienen, solange er gute Arbeit leistet. Andersen war in einer anderen Zeit mit anderen Regeln und unterschiedlichen Standards positiv. […] Er hat in den vergangenen Jahren mit mehreren Teams gearbeitet und es gab nie eine Tendenz, dass er irgendwie mit Doping zu tun haben könnte“, so der Präsident des Radsportweltverbandes weiter.

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