Fall Contador

UCI sieht Spanischen Verband in der Pflicht


Alberto Contador Foto: ROTH

10.01.2011  |  (rsn) – UCI-Chef Pat McQuaid sieht im Fall Contador weiterhin den Spanischen Verband RFEC in der Pflicht. Der Chef des Radsportweltverbandes reagierte am Wochenende am Rande der belgischen Crossmeisterschaften in Antwerpen auf Pressemeldungen, wonach der RFEC die von Alberto Contador zu seiner Verteidigung eingereichten Unterlagen an UCI und die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA weitergeleitet habe.

"Die UCI und WADA haben Wochen gebraucht, um zu entscheiden, dass wir ein Urteil sprechen müssen. Dann sollen sie nun auch beim Urteil helfen", hatte die spanische Tageszeitung El Pais eine Quelle aus Verbandskreisen zitiert.

"Der spanische Verband muss zu einer Lösung kommen“, erklärte dagegen McQuaid, nach dessen Angaben am Sitz der UCI im schweizerischen Aigle noch keine Unterlagen aus Spanien angekommen seien. „Die meisten nationalen Verbände urteilen in diesen Angelegenheiten seriös, weshalb die UCI nur in wenigen Fällen Berufung einlegen muss", so McQuaid in einem Seitenhieb gegen den Spanischen Verband.

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