Rabobank-Neuzugang soll in Operacion Galgo verwickelt sein

Luis Leon Sanchez bestreitet Verbindung zu Fuentes


Luis Leon Sanchez (Rabobank) Foto: ROTH

16.01.2011  |  (rsn) - Luis Leon Sanchez (Rabobank) hat Verbindungen zum Madrider Dopingarzt Eufemiano Fuentes bestritten. Der Name des 27-Jährigen war im Zusammenhang mit der zur Zeit in Spanien laufenden Dopinguntersuchung Operacion Galgo genannt worden.

Wie die spanische Zeitung El Mundo berichtete, hatte Sanchez nach Angaben der Guardia Civil Anfang letzten Jahres telefonischen Kontakt mit dem ehemaligen Mountainbiker Alberto Leon, der als Fuentes’ Kurier und Lieferant von Dopingmitteln fungiert haben soll. Bei den Telefonaten soll es um eine Terminvereinbarung mit Fuentes gegangen sein. Leon beging vergangene Woche Selbstmord.

Sanchez, der am Ende der vergangenen Saison von Caisse d’Epargne zu Rabobank wechselte, dementierte vehement die Meldung. "Ich bestreite, eine Beziehung zu Eufemiano Fuentes oder Menschen zu haben, die mit ihm verbunden sind“, sagte der spanische Zeitfahrmeister zu El Mundo. „Ich kenne den Mann nicht und bin ihm nie von Angesicht zu Angesicht begegnet. Ich weiß nicht, woher das kommt. Alles ist falsch. Ich war wie betäubt. Ich bin erstaunt, was sie über mich sagen.“

Rabobank stellte sich hinter seinen prominenten Neuzugang und erklärte gegenüber cyclingnews.com, dass man über keine offiziellen Informationen verfüge, um Sanchez’ Aussagen zu bezweifeln.

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