Offener Brief an die UCI

AIGCP spricht sich gegen Funkverbot aus


David Zabriskie (Garmin-Slipstream) mit "Mann im Ohr"

Foto: ROTH

17.01.2011  |  (rsn) – In einem Offenen Brief hat die Vereinigung der Profi-Rennställe AIGCP den Radsportweltverband UCI aufgefordert, die Pläne eines Funkverbots aufzugeben und auch bei kleineren Rennen wieder Funkverbindung zwischen Fahrern und Teamfahrzeugen wieder zuzulassen. Die UCI will das Funkverbot auch auf Rennen der HC- und Kategorie 1 auszuweiten. Die AIGCP kündigte an, dass die Teams diese Vorgaben nicht befolgen würden.

Die aus Vertretern der Pro- und Professional-Continental-Mannschaften bestehende Organisation begründete ihre ablehnende Haltung nicht nur mit Sicherheitsaspekten, sondern behauptete, dass es bei funklosen Rennen vermehrt Zufallssieger geben würde. "Wenn intelligente Fahrer mehr Informationen erhalten, können sie besser taktische Entscheidungen treffen", heißt es in der Erklärung. "Ein Team kann präziser handeln, wenn Informationen verfügbar sind und die Kommunikation gut ist. Sowohl intelligente Fahrer als auch intelligente Teams profitieren von einem besseren Informationsfluss.“

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