Tour-Chef verteidigt Einladungen

Prudhomme will dem französischen Radsport helfen


Tour-Chef Christian Prudhomme

Foto: ROTH

21.01.2011  |  (rsn) – Tour de France-Direktor Christian Prudhomme hat die Entscheidung des Organisators ASO verteidigt, die letzten vier freien Plätze zur diesjährigen Tour de France ausschließlich an französische Teams zu vergeben. „Das ist eine Konsequenz unserer Entscheidung, dem französischen Radsport zu helfen“, erklärte Prudhomme der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Da mit Ag2r nur eine heimische Equipe in diesem Jahr ProTeam-Status besitzt und damit automatisch bei der Tour startberechtigt ist, wurden die vier Wildcards an die französischen Zweitdivisonäre Cofidis, Saur - Sojasun, Francaise des Jeux und Europcar vergeben. Dagegen ging das spanische Geox-Team mit Carlos Sastre und Denis Mentschow leer aus.

Prudhomme erklärte aber auch, dass er bei der 98. Tour de France ein engagiertes Auftreten der heimischen Teams erwarte. "Jetzt ist es Zeit für die französischen Fahrer zu zeigen, dass wir ihnen zurecht vertraut haben. Wir haben die besten 18 Teams der Welt und in den anderen Mannschaften gibt es erstklassige Fahrer: Voeckler bei Europcar, Moncoutié bei Cofidis, Fedrigo und Casar bei Francaise des Jeux. Und Saur-Sojasun hat Jérôme Coppel, ohne Zweifel eine der größten französischen Rundfahrt-Hoffnungen."

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