Cross-WM in St. Wendel

Stybar verteidigt seinen Titel, Walsleben fährt auf Platz fünf


Zdenek Stybar ist nach 2009 erneut Cross-Weltmeister geworden. Foto: ROTH

30.01.2011  |  Sankt Wendel (dpa/rsn) - Das Rennen seines Lebens reichte nicht für die erhoffte Medaille. Philipp Walsleben musste bei der Cross-Weltmeisterschaft im saarländischen Sankt Wendel die Stärke der Konkurrenz anerkennen. Am Ende landete der gebürtige Kleinmachnower vor rund 30.000 begeisterten Zuschauern aber auf einem sehr guten fünften Platz.

Der Tscheche Zdenek Stybar feierte derweil in überlegener Manier die Titelverteidigung. Nach zehn Runden á 2,5 Kilometer siegte der 25-Jährige in 1:06:37 Stunden souverän vor den Belgiern Sven Nys (+0:18) und Kevin Pauwels (+1:05). Platz vier belegte der Franzose Francis Mourey (+1:16).

"Es war von Anfang an ein taktisches Rennen. Ich war erst etwas skeptisch, da sehr viele Belgier in der Gruppe waren. Meine Beine haben am Ende ausgereicht, um den Unterschied herbeizuführen", sagte Stybar nach dem Rennen.

„Morgen ärgere ich mich vielleicht, weil mehr hätte drin sein können. Vielleicht habe ich zu viel gewagt“, meinte Walsleben, der aber mit dem fünften Platz der Vorgabe des Bundestrainers entsprach. "Ich habe an das Podium geglaubt, aber die anderen sind mir noch ein wenig voraus. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. In drei, vier Jahren will ich um den Titel mitfahren", kündigte Walsleben selbstbewusst an.

“Es war ein super-starkes Rennen von ihm. Er ist leider ein Opfer der Taktik der Belgier geworden und hat das Beste aus der Situation gemacht. Für mich ist er unser großer Hoffnungsträger“, sagte Bundestrainer Patrick Moster, der trotz der medaillenlosen WM vor eigenem Publikum mit den Leistungen auch von Hanka Kupfernagel zufrieden war. „Die ersten Drei aber waren schon stärker“, bemerkte Moster.

Zweitbester Starter war Christoph Pfingsten auf Platz 23.

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