Nationalteam startet auch bei Eschborn-Frankfurt

Knees: Im April geht´s richtig los

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Christian Knees (Sky) startet mit einer deutschen Auswahl beim 95. Rund um Köln. Foto: ROTH

31.03.2011  |  (rsn) – Nicht nur bei Rund um Köln am Ostermonatg, sondern auch am 1. Mai beim hessischen Traditionsrennen Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt wird eine deutsche Nationalmannschaft am Start stehen. Das kündige der Deutsche Meister Christian Knees (Sky) auf muax.de an. „Das Team wurde auf Initiative der Profis gebildet. Die Idee hatte Danilo Hondo“, sagte Knees, der sich besonders auf sein Heimrennen Rund um Köln freut, bei dem er im Jahr 2006 seinen ersten Profisieg feierte.

„Wir wollen versuchen, ein schönes Rennen abzuliefern. Und auch wenn wir sonst nicht in einem Team fahren, werden wir alle an einem Strang ziehen, um uns in unserem Heimatland gut zu präsentieren“, sagte der Euskirchener, der wie zahlreiche andere deutsche Profis seit der Auflösung des letzten deutschen ProTour-Teams Milram sein Geld bei einem ausländischen Rennstall verdient.

Nachdem Knees Ende des vergangenen Jahres zunächst einen Vertrag beim neuen australischen Pegasus-Team unterschrieben hatte, musste er sich im Februar nach einem neuen Arbeitgeber umsehen, nachdem der Radsportweltverband Pegasus die Professional Continental-Lizenz verweigert hatte. Der Allrounder kam schließlich beim britischen Sky-Team unter, wo er sich nach eigenen Angaben sehr wohl fühlt.

„Es läuft super für mich. In Folge des späten Wechsels hatte ich ein etwas ruhigeres Frühjahr, und wegen der Misere im Dezember mit dem Team Pegasus war mein Anfangsprogramm etwas gelassener, weil das Team nicht mehr viel umstellen wollte. Schließlich wurde der Plan für die anderen Fahrer schon im November gemacht“, erklärte Knees, für den die Saison im April mit der Baskenland-Rundfahrt und den Ardennenklassikern so richtig beginnen wird. Über die Bayern-Rundfahrt und die Tour de Suisse hat der Euskirchener auch noch die Möglichkeit, sich für die Tour de France zu qualifizieren.

„Ich habe ein super Rennprogramm in einem gut organisierten Team mit richtig guten Fahrern“, so der 30-Jährige. „Ich habe jetzt drei Rennen hinter mir und dabei gute Teamarbeit geleistet - Sprints angefahren und gut geholfen. Die Teamleitung ist zufrieden mit meiner Leistung.“

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