Schlechte Nachricht für Contador

WADA führt keinen Grenzwert für Clenbuterol ein

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Alberto Contador.

28.09.2011  |  (rsn) – Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA wird keinen Grenzwert für das verbotene Mittel Clenbuterol einführen. Auf der am Mittwoch veröffentlichten Liste der verbotenen Substanzen und Methoden für 2012 hat die WADA keine dementsprechenden Änderungen vorgenommen. Zuletzt war immer wieder darüber spekuliert werden, dass es aufgrund zahlreicher positive Dopingtests auf Clenbuterol dazu kommen könnte.

"Clenbuterol ist eine verbotene Substanz, und es gibt keine Schwelle, unter der diese Substanz nicht verboten ist. […]Es gibt es keinen Plan, einen Schwellenwert für Clenbuterol einzuführen“, heißt es dazu auf der WADA-Website.

Das ist keine gute Nachricht für Alberto Contador, der während der Tour de France 2010 positiv auf Clenbuterol getestet worden war. Der Fall des Spaniers wird Ende November vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS verhandelt, wo der Radsportweltverband UCI und die WADA Einspruch gegen den umstrittenen Freispruch des Spaniers durch dessen nationalen Verband eingelegt haben. Contador führt die positive Probe auf den Verzehr von verunreinigtem Rindfleisch zurück.

Die WADA erkennt prinzipiell an, dass es möglich sei, aufgrund einer Lebensmittelverunreinigung positiv auf geringe Spuren von Clenbuterol getestet zu werden, doch sei jeder Fall anders gelagert und müsse unter Einbeziehung aller Faktoren und der jeweiligen Umstände beurteilt werden.

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