Spanier ist sich weiterhin keiner Schuld bewusst

Valverde: „Ich habe nichts falsch gemacht"


Alejandro Valverde muss mit gemeinsamen Auftritten mit seinem Movistar-Team noch warten. | Foto: ROTH

05.01.2012  |  (rsn) – Alejandro Valverde, dessen Dopingsperre am 1. Januar abgelaufen ist, ist sich weiterhin keiner Schuld bewusst. „Ich habe nichts falsch gemacht. Es war alles legal. Mein Gewissen ist rein“, sagte der 31 Jahre alte Spanier zu El Tiempo. An seine Verwicklung in die Operacion Puerto, die nach einer langen sportrechtlichen Auseinandersetzung schließlich zu einer zweijährigen Suspendierung geführt hatte, verschwendet Valverde nach eigenen Angaben keinen Gedanken mehr.

„Ich denke nur daran, wieder Rennen fahren zu können“, sagte der Vuelta-Sieger von 2009. „In den Jahren, in denen sie mich verfolgten, habe ich oft an Rücktritt gedacht, aber nachdem ich gesperrt worden bin, habe ich mich vom Druck befreit gefühlt.“

Der Allrounder war nach der erzwungenen Auszeit von seinem langjährigen Team – früher Caisse d’Epargne, seit 2011 Movistar – wieder mit offenen Armen empfangen worden. Sein Comeback wird er bereits im Januar bei der Tour Down Under in Australien geben.

Valverde war letztlich nur aufgrund der Hartnäckigkeit des Nationalen Olympischen Komitees von Italien CONI überführt worden. Das CONI hatte eine Blutprobe Valverdes, die beim Italien-Abstecher der Tour de France 2008 genommen worden war, mit dem Inhalt von Blutbeuteln abgeglichen, die bereits im Jahr 2006 von der spanischen Polizei beim Madrider Dopingarzt Eufemiano Fuentes sichergestellt worden waren. Anhand eines DNA-Tests konnte nachgewiesen, dass es sich dabei um Valverdes Blut handelte.

Daraufhin wurde der zweimalige Gesamtsieger der ProTour schließlich zunächst vom CONI für alle Rennen in Italien und später vom Radsportweltverband UCI weltweit gesperrt worden. Valverde bestreitet bis heute die Rechtmäßigkeit des Vorgehens. „Sie haben zwar erklärt, der Blutbeutel sei meiner gewesen, aber so würden sie nicht mal bei einem Kriminellen vorgehen. Nichts von dem, was die getan haben, war legal“, sagte er.

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