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11.01.2012 - (rsn) – Der neue Giro-Chef Michele Acquarone hat das Engagement, mit dem sich das deutsche NetApp-Team um einen Startplatz bei der kommenden Italien-Rundfahrt beworben hat, als entscheidend für die Erteilung der Wildcard genannt. Der Zweitdivisionär hatte sich am Dienstag gegen starke Konkurrenz seinen Startplatz bei der ersten großen Rundfahrt des Jahres gesichert.
„Jedes Team hatte gute Argumente, um ausgewählt zu werden, aber ich persönlich glaube, dass die Präsentation des NetApp-Dossiers eine größere Hingabe ausdrückte als die anderen“, erklärte Acquarone im Interview mit Radsport News. Der Giro-Renndirektor lobte die Leidenschaft und die Professionalität des Teams und attestierte ihm eine „rosige Zukunft“.
Acquarone bedauerte, dass Deutschland derzeit mit keinem Team in der WorldTour vertreten ist. „Ich würde sagen, dass die UCI-WorldTour ohne ein deutsches Team ein bisschen ist, wie die Endphase einer Fußball-WM ohne Deutschland: Es fehlt etwas.“
Das vollständige Interview lesen Sie später auf Radsport News.