Verdacht auf Blutdoping

NADA ermittelt gegen deutschen Radsportler

18.01.2012  |  (rsn) – Die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) ermittelt gegen einen Radsportler wegen des Verdachts auf Blutdoping. Das bestätigte die NADA gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Der Fall steht im Zusammenhang mit der Affäre um einen langjährigen Vertragsarzt des Olympiastützpunkts Thüringen, der das Blut zahlreicher Eisschnelläufer, Radsportler und Leichtathleten mit UV-Strahlen behandelt hatte.

„Wir haben […] gegen einen Radsportler Ermittlungen eingeleitet und werden in Kürze auch gegen ihn das Verfahren eröffnen“, sagte NADA-Vostandsmitglied Lars Mortsiefer der SZ. Bereits seit dem Sommer 2011 läuft ein Verfahren gegen eine Erfurter Eisschnellläuferin, die sich nach einer Razzia bei bei dem Sportmediziner Andreas Franke und im Stützpunkt Erfurt selbst angezeigt hatte.

Franke, gegen den die Staatsanwaltschaft Erfurt seit Frühjahr 2011 wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz ermittelt, hatte erklärt, dass die Behandlung der Infektabwehr diene und hatte Dopingvorwürfe „absurd“ genannt.

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