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11.06.2012 - (rsn) – Mit seinem Sieg beim 64. Critérium du Dauphiné hat sich der Brite Bradley Wiggins (Sky) vom sechsten auf den dritten Platz der UCI-Weltrangliste verbessert. Es führt weiterhin der Spanier Joaquin Rodriguez (Katusha/404) vor dem Belgier Tom Boonen (Omega Pharma-QuickStep/366). Beide waren bei der Tour Generalprobe nicht am Start.
Wiggins kommt als Dritter auf nun 355 Punkte und verdrängte den Italiener Vincenzo Nibali (Liquigas-Cannondale/272) auf Rang vier. Einen großen Sprung machte auch sein Teamkollege Michael Rogers. Der Australier, hinter Wiggins Dauphiné-Zweiter, rückte von Rang 21 auf Position neun vor und hat nur drei Zähler weniger auf seinem Konto als der unmittelbar vor ihm platzierte Giro-Gewinner Ryder Hesjedal (Garmin-Barracuda/197).
Als bester Schweizer belegt Michael Albasini (Orica-GreenEdge/172) Rang 13, bester deutscher Fahrer ist Zeitfahrweltmeister Tony Martin (Omega Pharma-QuickStep/57) auf Platz 45; drei Plätze dahinter wird Bernhard Eisel (Sky/50) als bester Österreicher geführt.
Wiggins' Sky-Team führt mit 803 Punkten nun auch die Mannschaftswertung an, gefolgt vom bisher führenden Katusha-Team (716) und Liquigas-Cannondale (633). Martins Omega Pharma-QuickStep-Team belegt weiterhin Rang vier (580), das luxemburgische RadioShack-Nissan-Team (333) ist unverändert Zehnter.
Keine Veränderungen gab es auf den ersten vier Plätzen der Nationenwertung. Spanien (1063) führt mit deutlichem Abstand vor Italien (946), dahinter folgen Belgien (791) und Australien (590). Großbritannien (483) liegt auf Platz fünf vor den Niederlanden (409) und der Schweiz (278). Deutschland belegt mit 99 Punkten Rang 19, drei Plätze dahinter liegt Österreich (51), Luxemburg (5) kommt nach wie vor nicht über Rang 31 hinaus.