Ciolek: „Ich bin froh, dass es heute geklappt hat“
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10.07.2012 - (rsn) - Zwei Tage nach seinem Tour-Aus blickt Johannes Fröhlinger (Argos-Shimano) schon wieder optimistisch in die Zukunft. "Das Jahr ist lange noch nicht zu Ende. Wann ich wieder in das Renngeschehen eingreife, ist ungewiss. Sicher aber ist jetzt mein nächstes Ziel die Vuelta a Espana", schrieb Fröhlinger auf seiner Homepage.
Der Freiburger war in den Massensturz der 6. Etappe verwickelt und hatte sich dabei den kleinen Finger seiner linken Hand gebrochen. Am folgenden Tag quälte sich der Fröhlinger noch durch die Etappe, gab dann aber am Abend auf.
"Die Team-Verantwortlichen haben mir klar signalisiert, dass sie es für besser halten, mich aus dem Rennen zu nehmen. Nach einer weiteren Nacht musste ich es mir schließlich auch selber eingestehen. Alle vernünftigen Argumente sprachen für einen Ausstieg", erklärte der Argos-Profi, der nun an der verletzten Hand operiert wird.
Für Fröhlinger ist das Sturz-Aus bei seiner dritten Tour de France ein weiterer Tiefschlag in einer ohnehin nicht von Erfolgen übersäten Saison. "Mein ganzer Saisonverlauf war irgendwie glücklos und jetzt kam auch etwas Pech dazu", so der gebürtige Gerolsteiner. Spätestens bei der Vuelta soll sich das Blatt aber wieder wenden.