Radsport-Newsflash
Martens: „Wir werden voll auf Angriff fahren" [weiter]
Aktuelle Nachrichten
Live-Ticker
Ergebnisse
Teams
Fahrer
TV-Termine
Giro d'Italia 2013
Tour de France 2013
Vuelta a España 2013
Archiv
Links
Lexikon
Mobil / WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
03.08.2012 - London (dapd). Bahnrad-Bundestrainer Detlef Uibel hat den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) wegen des Wechsels von Teamsprint-Olympiasieger Philip Hindes aus Krefeld ins Lager der britischen Mannschaft scharf kritisiert. "Wir kämpfen um jede Hundertstelsekunde und entbehren sehr viel. Dann müssen wir aber auch sportpolitisch an den Fronten anders kämpfen", sagte Uibel und bemängelte, dass der DOSB sein Einverständnis zum Wechsel des Youngsters nach Großbritannien, dem Geburtsland seines Vaters, gegeben hatte.
Vor gut einem Jahr war Hindes zu den Briten gewechselt, nachdem er in Deutschland aufgrund der starken Konkurrenz auf der Position des Anfahrers keine Chance mehr gesehen hatte. Hätte der DOSB sein Veto eingelegt, wäre der 19-Jährige in London nicht startberechtigt gewesen, sagte Uibel: "Wir sind bei der Entscheidung überfahren worden. Wir wurden erst informiert, als alles feststand. Das ist sportpolitisch fragwürdig." Der DOSB wollte den Fall auf dapd-Anfrage nicht kommentieren.
Hindes hatte als Anfahrer großen Anteil am Gewinn der Goldmedaille des Gastgebers im Finale gegen Frankreich. Deutschland gewann Bronze.