Neu-Start ebnete Weg zu Gold

Hindes nach absichtlichem Sturz in der Kritik

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Philip Hindes | Foto: ROTH

03.08.2012  |  London (dapd) - Der vermeintlich absichtliche Sturz im Teamsprint hat dem für Olympiasieger Großbritannien startenden Krefelder Philip Hindes viel Kritik eingehandelt. "Es ist ziemlich offensichtlich, dass er absichtlich gestürzt ist, um einen Neustart zu erhalten. Es gibt keine Regeln, die eine derartige Aktion sanktionieren. Und dann kommt er raus und gibt es zu. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen die Regeln ändern werden", kritisierte Isabelle Gautheron, die Technische Direktorin der französischen Mannschaft, die im Finale gegen die Briten verloren hatte.

Hindes war in der Qualifikation gegen Deutschland kurz nach dem Start gestürzt. Zunächst räumte er Absicht ein, da ihm der Start nicht geglückt sei. Später sprach er davon, dass ihm das Hinterrad weggerutscht und er deshalb gestürzt sei. Die britischen Offiziellen führten die unterschiedlichen Aussagen Hindes' auf dessen Schwierigkeiten mit der englischen Sprache zurück.

Vor gut einem Jahr war Hindes zu den Briten gewechselt, nachdem er in Deutschland aufgrund der starken Konkurrenz auf der Position des Anfahrers keine Chance mehr gesehen hatte.

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