Giro d´Italia 2013: Titelverteidiger traut sich erneuten Sieg zu

Hesjedal freut sich auf Duelle mit Wiggins und Contador


Giro-Sieger Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) | Foto: ROTH

02.11.2012  |  (rsn) – Giro-Titelverteidiger Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) freut sich bei der kommenden Austragung auf mögliche Duelle mit Tour-Sieger Bradley Wiggins (Sky) und Vuelta-Gewinner Alberto Contador (Saxo Bank-Tinkoff). Beide zeigen großes Interesse an einer Teilnahme bei der ersten großen Rundfahrt des Jahres, die Hesjedal 2012 als erster Kanadier überhaupt gewann.

„Je mehr, umso besser“, sagte der 31-Jährige, auf die Anzahl möglicher Konkurrenten angesprochen. „Man will jeden möglichen Fahrer schlagen. Ich bin der Titelverteidiger, werde mit der Nummer 1 an den Start gehen und im Wissen, dass ich den Giro-Sieg 2012 in meiner Tasche habe, mein Bestmögliches tun, um wieder zu gewinnen.“

Hesjedal setzte sich bei der diesjährige Giro-Austragung überraschend vor dem Spanier Joaquim Rodriguez (Katusha) und dem Belgier Thomas de Gendt (Vacansoleil-DCM) durch. Der Allrounder zeigte sich zuversichlich, dass ihm dieser Erfolg genug Selbstvertrauen geben wird, um 2013 auch Wiggins und Contador zu schlagen. „Das hilft sehr, wenn du trainierst und dich im Kopf mit dem kommenden Giro beschäftigst“, so Hesjedal.

Wiggins hat bereits erklärt, dass er 2013 seinen Fokus auf die Italien-Rundfahrt richten wolle und bei der Tour de France wohl als Edelhelfer für seinen Teamkollegen Christopher Froome antreten werde. Contadors Saisonhöhepunkt ist zwar die Frankreich-Rundfahrt, doch auch der Spanier möchte zu gern seinen zweiten Giro-Triumph nach 2008 einfahren. Der Giro-Sieg 2011 wurde ihm in Folge seiner Dopingsperre aberkannt. Dazu kommt als weiterer Favorit der Italiener Vincenzo Nibali, der die Tour 2012 auf Platz drei beendete.

Auch angesichts von sieben Bergankünften lobte Hesjedal – eher Allrounder denn ausgewiesener Kletterspezialist - das Profil der 96. Giro-Auflage. „Ich bin begeistert, das sieht gut aus“, sagte er. „Ich denke, es ist eine sehr ausgewogene Route und vom Start weg anspruchsvoll. So was brauche ich.

Zudem dürften ihm die insgesamt 88 Zeitfahrkilometer liegen, vor allem, da sein Garmin-Sharp-Team im Mannschaftszeitfahren der 2. Etappe zu den Top-Favoriten zählen wird.

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