Fahrer-Vereinigung fordert unabhängige Anti-Doping-Kommission

CPA: "UCI hat Glaubwürdigkeit verloren"


CPA-Vorsitzender Gianni Bugno beim Giro d'Italia 2012 | Foto: ROTH

21.11.2012  |  (rsn) – Als Konsequenz aus dem Fall Armstrong fordert die Vereinigung der Radprofis (CPA) die Gründung einer unabhängigen Kommission, die für die Durchführung der Doping-Kontrollen zuständig sein soll. Mindestens ein Mitglied der Kommission solle von der CPA ernannt werden.

Der Radsport-Weltverband dagegen habe im Zusammenhang mit dem Dopingskandal um Lance Armstrong und dessen US Postal-Team die Glaubwürdigkeit verloren, hieß es in einer Pressemeldung. „Die Armstrong-Affäre ist nicht nur wegen der Beteiligung eines der größten Champions des Radsports verheerend, sondern auch wegen des Verlustes an Glaubwürdigkeit und Autorität derjenigen Institutionen, die diesen Sport lenken", hieß es in einer Erklärung der Fahrervereinigung. Nach den mittlerweile bekannten Fakten könne die UCI „nicht mehr als Garant für die Anwendung der sportlichen Gerechtigkeit“ gelten.

CPA-Präsident Gianni Bugno kündigte bei der Jahrestagung am Montag in Mailand an, das er in der Angelegenheit ein Gespräch mit UCI-Präsident Pat McQuaid führen wolle.

Zuvor hatte bereits die Vereinigung der Profi-Teams AIGCP die Einsetzung einer unabhängigen Anti-Doping-Kommission gefordert. Die UCI hat ihrerseits die Gründung einer unabhängigen Kommission angekündigt, die sich mit der Aufarbeitung der Armstrong-Affäre befassen soll.

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