Ciolek: „Ich bin froh, dass es heute geklappt hat“
Video - Interview [weiter]
Aktuelle Nachrichten
Live-Ticker
Ergebnisse
Teams
Fahrer
TV-Termine
Giro d'Italia 2013
Tour de France 2013
Vuelta a España 2013
Archiv
Links
Lexikon
Mobil / WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
24.11.2012 - (rsn) – Marcel Wyss (NetApp) blickt auf eine äußerst turbulente Saison zurück. Die Achterbahnfahrt begann bereits im vergangenen Herbst, als sich sein damaliger Arbeitgeber, das Team Geox, aus dem Peloton zurückzog. Die Suche nach einem neuen Arbeitgeber gestaltete sich derart schwierig, dass Wyss letztlich nur beim kleinen Schweizer Continental-Team Atlas-Jakroo unterkam.
Das Intermezzo in der dritten Liga dauerte aber nur wenige Woche. Nach nur zwei Renneinsätzen schnappte sich schon im März das deutsche NetApp-Team den Schweizer. Das große Saisonziel, der Giro d`Italia, war schnell ausgemacht. Doch es kam anders. „Wegen einer langwierigen Krankheit verpasste ich die Monate April und Mai komplett“, so Wyss zu Radsport News.An den Giro-Start war nicht zu denken.
Erste Achtungserfolge gelangen dem 26-Jährigen bei den Schweizer Meisterschaften. Im Zeitfahren belegte Wyss Rang fünf, im Straßenrennen wurde der talentierte Allrounder Zehnter. Bestes Resultat in diesem Jahr war der achte Gesamtrang bei der Österreich-Rundfahrt (Kat. 2.HC) Anfang Juli. „Das war das einzige Rennen, bei dem ich einigermaßen in Form war“, erklärte Wyss.
Die wenigen Erfolgs-Momente reichten allerdings nicht aus, um die Saison noch zu retten. „Alles in allem kann man sagen, dass es eine katastrophale Saison war und schnell abgehakt werden muss“, gab der der NetApp-Profi unumwunden zu.
In der kommenden Saison soll alles besser werden. Wyss kehrte am Jahresende in die Heimat zurück und schloss sich dem neuen Schweizer Zweitdivisionär IAM Cycling Team an. Vor allem für die Heimrennen wie die Tour de Romandie und die Tour de Suisse hat sich der Münsinger viel vorgenommen. „Da will ich einen guten Job für das Team erledigen, ganz gleich, ob als Klassementfahrer oder als Edelhelfer“, sagte Wyss.