37.500 Euro Kosten für Dopingprozess

Contador kommt mit milder Strafe davon

Foto zu dem Text "Contador kommt mit milder Strafe davon"
Glück gehabt: Alberto Contador muss weniger bezahlen als befürchtet | Foto: ROTH

11.12.2012  |  (rsn) – Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat Alberto Contador zu einer vergleichsweise milden finanziellen Strafe verurteilt. Der Spanier war vom Radsportweltverband UCI und der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA aufgrund der Kosten für die Wiederaufnahme seines Dopingprozesses auf insgesamt 455.000 Euro verklagt worden ( Radsport news berichtete).

Die tatsächliche Höhe der Strafe beläuft sich jedoch auf nur 45.000 Schweizer Franken (etwa 37.500 Euro), wie die spanische Tageszeitung El País meldete. Diese Nachricht ereilte den Spanier an seinem 30. Geburtstag am vergangenen Donnerstag.

„Das ist eine gute Nachricht, da dieser Betrag nicht einmal zehn Prozent des von beiden Organisationen geforderten beträgt", erklärte Contador. Dem Schiedsspruch des CAS zufolge muss der Madrilene neben dieser vergleichsweise geringen Summe auch noch seine eigenen Auslagen bezahlen, die sich auf etwa 700.000 Euro belaufen.

 So ist zugleich der Spanische Radsportverband RFEC aus dem Schneider, den eine hohe Geldstrafe in große finanzielle Nöte gestürzt hätte, denn zunächst hatten UCI und WADA die Unkosten für den Prozess vom RFEC verlangt. Die Begründung war damals, dass der RFEC Contador in erster Instanz freigesprochen hatte, und durch die Wiederaufnahme des Prozesses der UCI und der WADA die Kosten in Höhe der 455.000 € entstanden seien. ( Radsport news berichtete)

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