Radsport-Newsflash
Martens: „Wir werden voll auf Angriff fahren" [weiter]
Aktuelle Nachrichten
Live-Ticker
Ergebnisse
Teams
Fahrer
TV-Termine
Giro d'Italia 2013
Tour de France 2013
Vuelta a España 2013
Archiv
Links
Lexikon
Mobil / WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
14.01.2013 - (rsn) – Laut einer Meldung der Gazzetta dello Sport plant der italienische Radsportverband FCI, ehemals wegen Dopings gesperrte Fahrer doch wieder in die Aufgebote für internationale Meisterschaften und Olympische Spiele zu berufen.
Wie es hieß, wolle FCI-Chef Renato Di Rocco, der 2011 dafür verantwortlich war, dass der Verband die strikten Maßnahmen im Anti-Dopingkampf durchsetzte und der eine dritte Amtszeit anstrebt, nun dafür sorgen, dass der FCI Mitte Februar einen neuen Beschluss fasst, demzufolge zumindest diejenigen Fahrer, die wegen früherer Vergehen Strafen abgesessen hatten, wieder für die Squadra Azzuri starten dürfen.
Deshalb dürften beispielsweise Ivan Basso, Franco Pellizotti und Michele Scarponi auf ihre WM-Teilnahme 2013 in Florenz hoffen. In der Toskana erwartet die Profis der schwerste WM-Parcours seit vielen Jahren, der für die Kletterspezialisten gemacht ist.
Basso, der wegen seiner Verbindungen zum Madrider Dopingarzt Eufemiano Fuentes zu einer zweijährigen Sperre verurteilt worden aber, aber seit 2009 bereits wieder Rennen bestreitet, begrüßte die geplante Änderung. „Ich bin sehr glücklich und denke, dass ein Platz im italienischen Team für 2013 für mich ein Ziel sein könnte“, erklärte der 35-jährige Cannondale-Kapitän gegenüber der Gazzetta dello Sport.
Kritik an Di Rocco kam dagegen von Alessandro Petacchi (Lampre-Merida), den ebenfalls der Bann getroffen hatte. „Die Entscheidung ist nicht im Interesse der Fahrer, sondern Di Roccos getroffen worden“, sagte der 39-jährige Sprinter der Gazzetta. „Offenbar war es bequemer, die Regeln wieder zu ändern, wir sprechen hier schließlich über Politik. Was soll ich jetzt tun. Ihm (Di Rocco) danken, wenn ich ihn sehe?”
Das Startverbot umfasste ursprünglich auch nationale Meisterschaften. Doch nachdem die Bahnfahrerin Annalisa Cucinotta, die selber nach einem positiven Test auf anabole Steroide gesperrt worden war, dagegen vor Gericht geklagt und Recht bekommen hatte, musste diese Klausel im vergangenen Mai wieder gestrichen werden. Kurz darauf gewann Pellizotti nach abgelaufener Dopingsperre bei den Meisterschaften 2012 das Straßenrennen.