Antrittsgelder für Tour Down Under

Südaustralische Regierung will Schadenersatz von Armstron


Lance Armstrong (Astana)

Foto: ROTH

15.01.2013  |  (rsn) – Nach Lance Armstrongs Dopinggeständnis fordert die Regierung des australischen Bundesstaats South Australia Schadenersatz in Millionenhöhe vom US-Amerikaner. Das kündigte Premierminister Jay Weatherill am Dienstag an.

Armstrong hatte 2009 bei der Tour Down Under unter großem Medieninteresse das erste Rennen nach seiner Rückkehr in den Radsport bestritten und war auch 2010 und 2011 beim WorldTour-Auftakt dabei gewesen. Das Rennen führt durch Süd-Australien, die Rechte an der Rundfahrt liegen bei der regionalen Tourismuskommission. Die Regierung des Bundesstaats unterstützt die erstmals 1999 ausgetragene Rundfahrt finanziell und will nun die Antrittsglder zurück, die sie dem Texaner gezahlt hatte.

Dieser habe jahrelang "die weltweite Radsportgemeinde getäuscht", sagte Weatherill.

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