Ciolek: „Ich bin froh, dass es heute geklappt hat“
Video - Interview [weiter]
Aktuelle Nachrichten
Live-Ticker
Ergebnisse
Teams
Fahrer
TV-Termine
Giro d'Italia 2013
Tour de France 2013
Vuelta a España 2013
Archiv
Links
Lexikon
Mobil / WAP / PDA
Homepage-News
RSS-Feed
Radsport-Aktiv.de
Radsport-News.com
Mediadaten
Produktinformationen
Datenschutz
Kontakt / Impressum
16.01.2013 - Berlin (dpa/rsn) - Der Radsport-Weltverband UCI hat im Zusammenhang mit der Aufklärung der Affäre Armstrong von der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und der US-Agentur USADA herbe Abfuhren erhalten. Die beiden Institutionen übten heftige Kritik an der sogenannten Unabhängigen Kommission der UCI, welche die Rolle des Verbandes im Dopingskandal um den einstigen Superstar des Radsports aufarbeiten soll.
Man habe „ernsthafte Bedenken“ hinsichtlich des Auftrags der Kommission, sagte WADA-Chef John Fahey. Außerdem gebe es Zweifel an der Unabhängigkeit des dreiköpfigen Gremiums, das von der UCI „ohne Rücksprache mit Anti-Doping-Behörden“ eingesetzt worden sei. Die WADA lehne unter diesen Umständen eine Mitarbeit ab.
Die USADA, die Armstrong letztlich des langjährigen und systematischen Dopings überführt hatte, monierte vor allem, dass möglichen Kronzeugen weder Anonymität noch Schutz vor Vergeltung durch die UCI gewährt werde. Entsprechende Vorschläge, von der Kommission offenbar akzeptiert, seien vom Weltverband abgelehnt worden.
Dies ziehe „natürlich das Engagement der UCI für eine umfassende und genaue Untersuchung in Zweifel“, betonte USADA-Chef Travis Tygart. Außerdem sei man sehr besorgt, „dass die UCI ihrer Unabhängigen Kommission die Augen verbindet und Handschellen anlegt, um ein gewünschtes Untersuchungsergebnis sicherzustellen.“