Auch Kittel äußert sich zu Armstrongs Geständnis

Voigt: „Mehr nötig als ein kurzes Sorry"


Jens Voigt (RadioShack-Leopard) | Foto: ROTH

18.01.2013  |  Adelaide (dpa/rsn) - Jens Voigt (RadioShack-Leopard) und Marcel Kittel (Argos-Shimano) haben sich wenig überrascht über das Dopinggeständnis von Lance Armstrong gezeigt. Nach den Anklagen der US-Anti-Doping-Agentur USADA sei „klar gewesen, in welche Richtung das Gespräch gehen würde", sagte Voigt der Nachrichtenagentur dpa.

Er habe das Interview nicht live gesehen, weil er zur Vorbereitung auf die Tour Down Under im australischen Adelaide beim Training war. „Die Leute mögen Geständnisse, aber es wird für Lance sicher noch ein langer Weg", meinte Voigt.

„Um es auf den Punkt zu bringen: Eigentlich ist nichts Neues rausgekommen", sagte Kittel, der wie Voigt bei der Tour Dwon Under starten wird. „Und außerdem ist immer noch nicht ersichtlich, was sein Ziel ist."

Voigt monierte Armstrongs Laxheit Armstrongs bei dessen Entschuldigungen. „Ich habe gegen ihn nur ein, zwei Rennen verloren. Das war nicht schlimm. Aber es gibt sicher andere, die haben viel mehr unter ihm gelitten. Da wird noch mehr nötig sein, als ein kurzes Sorry über den Bildschirm", meinte der Routinier.

RADRENNEN HEUTE

    Radrennen Männer

  • Tour du Faso (2.2, 000)
  • Vuelta a Guatemala (2.2, GUA)

Newsletter:

DATENSCHUTZ    |    KONTAKT    |    IMPRESSUM