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18.01.2013 - Paris (dpa) - Mit Skepsis ist in Frankreich das Dopingeständnis von Lance Armstrong aufgenommen worden. Im Land der größten aller Radrundfahrten wird der Auftritt des ehemals siebenmaligen Tour-de-France-Siegers kritisch gesehen.
Man könne nicht "ein so hoch entwickeltes (Doping)-System haben, wie das von der US-Anti-Doping-Agentur beschrieben wurde, ohne dass Dir jemand dabei hilft", sagte Pierre Bordry, der zu Armstrongs Zeiten Chef der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD und einer der Gegenspieler des Texanders war.
Auch die Politik hält nicht viel von Armstrongs Dopinggeständnis. Sportministerin Valérie Fourneyron kritisierte, dass die "Manipulation weitergeht". Die Art und Weise des Geständnisses hält sie für fadenscheinig. "Das war eine perfekt vorbereitete Inszenierung, bei der wir nur ein minimales Geständnis von demselben Mann bekommen haben, der uns immer Auge in Auge versichert hatte, er habe niemals betrogen", sagte Fourneyron.