Nach Armstrongs Dopinggeständnis

Schenk: „Grundlegende Reformen im Radsport nötig"


Sylvia Schenk als BDR-Präsidentin im Jahr 2004 | Foto: ROTH

18.01.2013  |  Frankfurt/Main (dpa) - Sylvia Schenk hat nach dem Dopingdeständnis von Lance Armstrong einen Neuanfang im internationalen Radsport gefordert. "Es muss eine grundlegende Reform, vor allem einen Wandel dieser Kultur geben. So lange dort nicht grundlegend aufgeräumt wird, andere Strukturen eingezogen werden, wird der Radsport nicht zu retten sein", sagte die frühere Präsidentin des Bundes Deutscher Radfahrer BDR dem Radiosender hr-iNFO.

Schenk, die derzeit Vorstandsmitglied von Transparency International ist, forderte zudem den Rückzug belasteter Personen aus dem Radsport. "Bjarne Riis, der selber gedopt hat bei seinem Sieg bei der Tour de France, kann nicht Managerr eines Teams sein. Deshalb ist es Zeit, dass neue Leute da reinkommen, die sich um solche Dinge kümmern", erklärte Schenk.

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