Brite mit Bahn-Comeback zufrieden

Wiggins: „Schöne Abwechslung zum Quatsch bei der Tour"

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Bradley Wiggins bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking | Foto: Cor Vos

25.07.2014  |  Glasgow (dpa) - Kaum hatte sich Olympiasieger Bradley Wiggins erfolgreich auf der Bahn zurück gemeldet, schlug er auch das Kapitel Tour de France zu.

„Die letzten sechs, sieben Wochen waren sehr erfrischend und eine schöne Abwechslung zum Quatsch bei der Tour de France“, sagte der britische Tour-Champion von 2012, nachdem er mit der Silbermedaille in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung bei den Commonwealth Games in Glasgow ein erfolgreiches Comeback in seiner einstigen Spezialdisziplin gegeben hatte.

„Für die nächsten zwei Jahre ist Rio das Ziel“, ergänzte der 34-Jährige und kündigte an, auch nicht die Spanien-Rundfahrt im August fahren zu wollen. „Die Idee, drei Wochen in einer hinteren Gruppe zu fahren, wo ich doch die Tour schon gewonnen habe, gefällt mir nicht sonderlich. Ich konzentriere mich ganz auf eine Sache“, betonte Wiggins.

Zunächst aber hatte der Brite sehr wohl auf eine Tour-Nominierung gehofft, doch sein Sky-Team setzte ganz auf die Karte Chris Froome und kassierte nach dem Sturz-Aus des Vorjahressiegers dafür die Quittung. Wiggins hatte vor seinem Olympiasieg im Straßen-Zeitfahren auch dreimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze auf der Bahn geholt. Mit einem weiteren Podestplatz wäre er der Brite mit den meisten olympischen Medaillen.

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