"Ich bin so glücklich, dass es ihm besser geht"

Dayer Quintana widmet San-Luis-Sieg seinem Teamkollegen Malori


Dayer Quintana (Movistar) hat die 10. Tour de San Luis gewonnen. | Foto: Cor Vos

25.01.2016  |  (dpa/rsn) - Dayer Quintana (Movistar) hat seinem Gesamtsieg bei der Tour de San Luis seinem schwer gestürzten Teamkollegen Adriano Malori gewidmet. „Ich bin so glücklich, dass es ihm besser geht. Schöne und bittere Momente sind bei dieser Rundfahrt zusammengekommen“, sagte der 23-Jährige nach dem bisher größten Triumph seiner Laufbahn. Auch sein Bruder Nairo Quintana, der in Argentinien den dritten Gesamtrang belegt hatte, drückte Malori sein Mitgefühl aus: „Es ist unglaublich traurig, einen Teamkollegen hier im Krankenhaus zu wissen. Er ist mir sehr nahe, hat mich bei vielen Rennen sehr gut unterstützt, beim Giro, bei der Tour, bei Tirreno-Adriatico“, erklärte der zweimalige Zweite der Tour de France.

Malori, Sibermedaillengewinner im WM-Zeitfahren von Richmond, war am Freitag auf der 5. Etappe der Rundfahrt bei Tempo 65 schwer gestürzt und hatte sich dabei Schädelfrakturen und einen Schlüsselbeinbruch zugezogen.

Daraufhin hatten die Ärzte den 27-Jährigen ins künstliche Koma versetzt. Mittlerweile reagiere Malori aber wieder auf Reize und sei in der Lage zu kommunizieren.

„Ich bin sehr glücklich über die Entwicklung. Wir müssen immer vorsichtig sein, aber ich bin optimistisch. Es geht ihm besser, als ich erwartet habe“, sagte Movistar-Teamarzt Jesus Hoyos von der spanischen Movistar-Mannschaft. Malori wird möglicherweise schon im Lauf der Woche in eine Spezialklinik nach Buenos Aires verlegt werden können.

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