Polen-Legionär mit Profidebüt bei Murcia-Rundfahrt

Koch: Sprachtraining fördert Teamgeist bei Verva-Activejet


Jonach Koch (Verva Active Jet) | Foto: Verva Active Jet

26.01.2016  |  (rsn) – Mitte Februar startet Jonas Koch für den neuen polnischen Zweitdivisionär Verva- Activejet in Spanien in seine erste Profisaison. "Den 'Season Kick Off' gebe ich bei der Vuelta Ciclista Murcia und darauf folgt die  Algarve-Rundfahrt in Portugal. Ich werde das Frühjahr hauptsächlich in Spanien und Portugal verbringen“, verriet Koch gegenüber radsport-news.com.

Das Hauptziel des 22-Jährigen ist es, "im Profilager Fuß zu fassen und einen guten Job im Team zu machen. Ich will mich persönlich weiter entwickeln und weiter an meiner Leistungsgrenze arbeiten." Aber natürlich hat Koch wie jeder Profi auch mehr im Sinn: "Vielleicht springt dann ja mal der ein oder andere kleine Erfolg heraus", fügte er an.

Seinen bis dato größten Coup landete der Bundesliga-Gesamtzweite von 2015 im vergangenen Herbst, als er als Solist eine Etappe der prestigeträchtigen U23-Rundfahrt Tour de l`Avenir gewann. Auch dank dieses Erfolges gelang es dem Allrounder, sich einen Profivertrag zu ergattern.

Seine ersten Eindrücke bei seinem neuen polnischen Arbeitgeber beschreibt Koch als "durchweg positiv. Das Team hat mich wirklich sehr gut aufgenommen. Ein besonderes Lob muss ich den Betreuern aussprechen, die wirklich perfekt zusammen arbeiten“, erklärte der Neuzugang, dem lediglich die Sprachbarriere zu schaffen macht.

"Die Sprache ist teilweise ein kleines Problem. Es wird viel polnisch gesprochen“, gab er zu. Allerdings würden die wichtigsten Meetings auf Englisch abgehalten, meinte Koch, der polnisch lernen will. "Ein paar Brocken spreche ich auch schon. Was mich noch mehr freut ist, dass auch meine Teamkollegen sich bemühen ihr Englisch aufzubessern. Das stärkt den Teamgeist natürlich umso mehr“, so Koch, zu dessen Mannschaft zwölf Polen, zwei Tschechen und ein Spanier gehören.

Während er sich auf sprachlicher Ebene noch etwas umstellen muss, gab es in Sachen Training trotz des Aufstiegs in die zweite Division kaum Veränderungen. "Ein Muss oder auch schon Ritual bei mir in der Vorbereitung ist das Langlauf-Trainingslager in Livigno. Das hat sich für mich bisher immer bewährt. Wobei ich das Gesamtpaket nochmal ein Stück professioneller angegangen bin. Das heißt, dass ich mich sehr viel mit Ernährung und Regeneration beschäftigt habe. Und auch die mentale Vorbereitung hat dieses Mal eine große Rolle gespielt“, erklärte Koch.

 

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