50:50-Chance auf Fortsetzung der Karriere

Contador denkt an ein eigenes Team


Alberto Contador (Tinkoff) | Foto: Cor Vos

15.02.2016  |  (rsn) - Alberto Contador trägt sich mit dem Gedanken an einen eigenen Profi-Rennstall und könnte sich unter bestimmten Bedingungen sogar die Fortsetzung seiner Karriere über 2016 hinaus vorstellen.

“Ich habe zwei Optionen in meinem Kopf: Die eine ist, weiterzumachen, falls ich bei der kommenden Tour Pech habe, so wie in 2014 (damals zog er sich eine Schienbeinfraktur zu, d. Red.). Die andere ist, ein Profiteam zu gründen“, kündigte der 33-Jährige anlässlich der Präsentation des von seiner Alberto-Contador-Stiftung finanzierten U23-Teams in seiner Heimatstadt Pinto an.

Die Chancen, dass er auch in der kommenden Saison im Peloton dabei sein werde, bezifferte Contador mit „50:50“. Die Gründung eines Profiteams sei allerdings kompliziert, da er für eine WorldTour-Mannschaft ein Budget von 15 Millionen Euro benötige.

Contadors großer Wunsch bleibt aber, “meine Karriere auf Top-Niveau zu beenden – wenn möglich mit einem Tour-de-France-Sieg. Es wäre perfekt, die Tour zu gewinnen, bei Olympia dabei zu sein und glücklich aufzuhören."

Im einem Interview mit cyclingnews.com bekräftigte Contador seinen Rennkalender 2016. Dem Saisoneinstieg am Mittwoch bei der Algarve-Rundfahrt folgen Paris-Nizza, die Katalonien- und die Baskenland-Rundfahrt sowie als Tour-Generalprobe das Criterium du Dauphiné. Nach der Frankreich-Rundfahrt will Contador im August noch im Straßenrennen der Olympischen Spiele von Rio antreten.

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