Vorschau 48. Le Samyn

Neue Kopfsteinpflasterpassage macht den Sprintern das Leben schwer


Das Peloton bei Le Samyn 2015 | Foto: Cor Vos

01.03.2016  |  (rsn) – Die belgische Klassikersaison geht am Mittwoch mit der 48. Austragung des GP le Samyn (1.1) in die zweite Runde. Bei dem 202,6 Kilometer langen Rennen von Quaregnon nach Dour können sich sowohl die Kopfsteinpflaster-Spezialisten als auch die Sprinter Chancen auf den Sieg ausrechnen.

Nachdem die Fahrer die ersten 100 Kilometer vom Startort Quaregnon nach Dour zurückgelegt haben, geht es auf einen 25 Kilometer langen Rundkurs, der vier Mal absolviert werden muss. Dabei stehen pro Runde vier Kopfsteinpflaster-Passagen auf dem Programm - eine mehr als bei der letzten Austragung.

Eine letzte Möglichkeit zur Attacke bietet die etwa einen Kilometer lange Schlusssteigung in Dour, die zwar nicht sehr steil ist, dem einen oder anderen Sprinter bei hohem Tempo aber dennoch den Zahn ziehen könnte.

In Abwesenheit des verletzten Titelverteidigers Kris Boeckmans (Lotto Soudal) ist der Favoritenkreis groß: Dazu zählen Alexey Tcatevich (Katusha), der das Rennen 2013 gewann und im Jahr darauf Zweiter wurde, Marco Marcato, Roy Jans (beide Wanty-Groupe Gobert), Philippe Gilbert (BMC/Sieger von 2008), Gianni Meersman, Julian Alaphilippe (beide Etixx-Quick-Step), Scott Thwaites (Bora-Argon 18), Alexander Porsev (Katusha) sowie Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo). Aus deutscher Sicht dürften Phil Bauhaus und Ralf Matzka (beide Bora-Argon 18) die besten Chancen haben.

Weitere deutsche Starter sind Marcus Burghardt, Rick Zabel (beide BMC), Robert Wagner (LottoNL-Jumbo), Nico Denz, Patrick Gretsch (beide Ag2r), Nils Politt (Katusha), Yannick Mayer (Veranclassic), Christoph Pfingsten, Andreas Schillinger und Michael Schwarzmann (alle Bora-Argon 18). Einziger Schweizer Teilnehmer ist Tom Bohli (BMC), Österreich wird durch Lukas Pöstlberger (Bora-Argon 18) vertreten.

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