Wildcards auch an Cofidis, Direct Energie und Fortuneo

Bora-Argon 18 zum dritten Mal in Folge bei der Tour dabei


Bora-Argon 18 im Ziel der letztjährigen Tour de France | Foto: Cor Vos

02.03.2016  |  (rsn) – Das deutsche Team Bora-Argon 18 wird zum dritten Mal in Folge an der Tour de France teilnehmen. Der Zweitdivisionär aus Raubling erhielt vom Veranstalter ASO eine der vier Wildcards für die 113. Auflage der Frankreich-Rundfahrt, die am 2. Juli in der Normandie am Mont Saint-Michel beginnt und am 24. Juli traditionell wieder in Paris endet. Die weiteren drei Einladungen gingen an die französischen Zweitdivisionäre Cofidis, Direct Energie und Fortuneo - Vital Concept. Automatisches Startrecht besitzen die 18 WorldTour-Teams.

“Das sind natürlich grandiose News! Zum dritten Mal in Folge zum bedeutendsten Radsportereignis der Welt eingeladen zu werden, ist eine große Ehre, für die ich mich auch bei der ASO bedanken möchte“, kommentierte Manager Ralph Denk die erneute Berücksichtigung seines Teams. “Es ist aber auch ein Beweis dafür, dass wir uns in den letzten Jahren immer gut präsentiert und unsere Leistung gebracht haben. Für das ganze Team bedeutet diese Wildcard nun auch Planungssicherheit. Die Rennfahrer können sich in Ruhe auf unseren absoluten Saisonhöhepunkt vorbereiten, das ist sehr wichtig.“

Bora-Argon 18 rechnet sich vor allem auf den Sprintetappen der kommenden Tour Chancen durch Sam Bennett aus. Der 25-jährige Ire kam bei seinem Debüt im vergangenen Jahr zwar nicht in Paris an, hofft aber bei seinem zweiten Start und mit der Erfahrung von 2015, diesmal für Furore sorgen zu können.

Dazu setzt Denk auf die beiden Deutschen Dominik Nerz und Emanuel Buchmann, die “auch in den Bergen oder in der Gesamtwertung für eine Überraschung gut sein können.“ Der 23-jährige Buchmann sorgte bei seiner Tour-Premiere 2015 mit dem 3. Platz auf der 11. Etappe für das beste Ergebnis seines Teams. In diesem Jahr will der Deutsche Meister seine Leistungen auf hohem Niveau stabilisieren.

Der 26-jährige Nerz, der in seinem ersten Bora-Jahr immer wieder von Erkrankungen und Verletzungen aus dem Tritt gebracht wurde, “hat auch schon gezeigt, dass er in der Gesamtwertung einer dreiwöchigen Rundfahrt eine gute Rolle spielen kann. Wir hoffen, dass er in diesem Jahr zu alter Stärke zurückfindet“, betonte Denk, der auch dem Österreicher Patrick Konrad eine Überraschung zutraut. “Das Wichtigste ist aber, dass alle in der Vorbereitung gesund bleiben und wir auch bei der Tour von Stürzen und Erkrankungen verschont bleiben. Haben wir da Glück, ist vieles möglich“, so der Raublinger.

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