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07.09.2008 - (rsn/dpa) - Nach der Dominanz bei der Deutschland Tour gehörte das Team Columbia mit Gerald Ciolek und Linus Gerdemann bei den Vattenfall Cyclassics erneut zu den Topfavoriten auf den Sieg. Diesmal ging das US-Team jedoch leer aus. Am Ende stand nur ein 14. Platz von Ciolek auf der Habenseite.
«Gerald war im Sprint auf sich alleine gestellt und die anderen haben angegriffen, als er kurz Tempo rausnahm», sagte Columbia-Sportdirektor Rolf Aldag. Den Grund für die verpasste Top-Platzierung seines Teams hatte der Ex-Profi auch parat; «Nach acht Tagen Superstress waren im Kopf alle etwas angeschlagen», ließ Aldag mit Verweis auf die D-Tour mildernde Umstände gelten.
Gerdemann, der vor dem Start über Nackenschmerzen geklagt hatte, wollte seinem Columbia-Team für die Dienste während der D-Tour danken und stellte als Edelhelfer seine eigenen Ambitionen zurück. Da ihn nach einer strapaziösen Woche aber gegen Ende des Rennens die Kräfte verließen, konnte er vor Zehntausenden Zuschauern an der Strecke nicht mehr den Spurt für seinen Sprint-Kollegen Ciolek anziehen. «Heute war etwas die Luft raus», meinte Gerdemann.