Profi-Radsport

Weitere Untersuchungen angekündigt

Schleck bleibt im Visier der Doping-Fahnder

07.10.2008 - (sid) - Die luxemburgische Anti-Doping-Agentur (ALAD) hat weitere Untersuchungen gegen den unter Dopingverdacht stehenden Fränk Schleck angekündigt. Man werde "konsequent und mit der gebotenen Schnelligkeit" vorgehen, hieß es nach einer Sitzung des ALAD-Verwaltungsrats.

Der Tour-Sechste Schleck hatte bei der ersten Vernehmung zugegeben, 6991 Euro an den spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes gezahlt zu haben. Schleck hatte dabei behauptet, Fuentes nie selbst getroffen zu haben. Die Zahlungen, die in zeitlicher Nähe zur Doping-Affäre "Operacion Puerto" (Mai 2006) stehen, seien lediglich für eine "Trainings-Beratung" gewesen. Den Kontakt habe er auf Anraten seines engsten Familien- und Berater-Kreises im Sommer 2006 abgebrochen.