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Zitat der Woche:
"Ich schaue nicht zurück im Zorn. Es war alles in Ordnung."
(Erik Zabel nach dem Münsterland-Giro, seinem letzten Straßenrennen in Deutschland)
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01.06.2008 - (rsn) - Zum Abschluss des Giro d`Italia stand heute noch mal ein knapp 30 Kilometer langes Einzelzeitfahren nach Mailand auf dem Programm. Da ich erst um 15:30 Uhr gestartet bin, konnte ich richtig schön ausschlafen. Bis zum Start habe ich dann auch nichts Besonderes mehr gemacht, sondern einfach nur die Zeit totgeschlagen und komplett abgeschaltet. Das Zeitfahren an sich lief ganz gut. Ich bin zügig gefahren, ohne jedoch in den roten Bereich zu ... [weiter]
31.05.2008 - (rsn) - Die heutige Bergetappe war noch einmal extrem schwer. Die Fahrer hatten wohl alle großen Respekt vor der Etappe. Vielleicht war es aber auch einfach nur auf die Müdigkeit zurückzuführen, dass auf den ersten 70 Kilometern richtig piano, ganz ohne Attacken gefahren wurde. Das Rennen begann eigentlich erst am Gavia.
An diesem Anstieg wollte ich so lange wie möglich in der Gruppe um das Rosa Trikot bleiben. Dies ist mir auch gelungen. Ich ... [weiter]
30.05.2008 - Heute in der richtigen Gruppe zu sitzen, war nicht so einfach. Jeder hat es noch mal probiert. Es hat sich ja auch ausgezahlt, wie der Sieg von Kyrienka gezeigt hat. Auf jeden Fall sind wir dadurch in der ersten Stunde einen 51er Schnitt gefahren, bis die Gruppe endlich stand.
Am Start hatten wir noch wunderbares, sonniges Wetter. Als es in Richtung Berge ging, änderte sich das aber schnell. Ab dort sind wir mehr oder weniger fast die ganze ... [weiter]
29.05.2008 - Das war heute eine richtige Schweineetappe. Das einzig Gute war, dass es trotz Regen noch relativ warm war. Auf dem extrem schweren WM-Kurs von 2009 in Mendrisio ging die Ausreißergruppe. Ich war auch im richtigen Moment vorne und wollte dabei sein. Jeder wusste, dass Voigt und Bettini auf jeden Fall die Fahrer sind, die wegfahren. Die entscheidende Attacke konnte ich aber dann einfach nicht mitgehen.
Das Tempo im Feld war immer hoch. Auf den ... [weiter]
28.05.2008 - Ausgerechnet heute, wo wir mal hätten richtig lange schlafen können, wurden wir von der UCI geweckt: Blutkontrolle. So hat sich die Zeit bis zum Start extrem lange hingezogen. Zu zweit in unserem riesigen Bus am Start zu sein ist ein total komisches Gefühl. Wir haben uns dort auch nicht lange aufgehalten und sind direkt ins Villagio gefahren.
Heute war mein bisher schlechtester Tag beim Giro. Und das, obwohl der Etappenverlauf ja perfekt war - ... [weiter]