Profi-Radsport

Doping: Manzano vor dem Staatsanwalt

07.04.2004 - Turin (dpa) - Der spanische Radprofi Jesus Maria Manzano hat vor der Turiner Staatsanwaltschaft sein Dopinggeständnis wiederholt. «Zum ersten Mal haben wir einen wichtigen Zeugen für das gefunden, was wir schon wussten», erklärte Staatsanwalt Raffaele Guariniello. Manzano beschrieb detailliert, wie er sich beim Giro d` Italia 2001 und 2002 systematisch gedopt hat, berichtete die «La Gazzetta dello Sport». Der ehemalige Fahrer des ... [weiter]

Doping: Schwere Beschuldigungen ohne Beweise

02.04.2004 - Berlin (dpa) - Der Sportpädagoge und frühere Trainer der Skandal-Mannschaft Festina, Antoine Vayer, unterstellt den Tour de France- Siegern der vergangenen 13 Jahre indirekt Doping. «Es gibt Fahrer, die nach meinen Auswertungen Leistungen vollbracht haben, die meiner Einschätzung nach jenseits des menschlich Möglichen liegen: Indurain, Riis, Ullrich, Pantani und Armstrong. Gemessen daran wirken Fahrer aus der Festina-Zeit wie Zülle, Virenque ... [weiter]

Doping-Trauma in Spanien

25.03.2004 - Madrid/Berlin (dpa) - Das Thema Doping im Radsport schlägt weiter hohe Wellen. Während in Frankreich in der Cofidis-Affäre ermittelt und in Italien Trauerarbeit für den verstorbenen Drogen-Konsumenten Marco Pantani geleistet wird, sorgen in Spanien die Anschuldigungen des Ex-Profis Jésus Manzano für Aufsehen. Verbotene Eigenblut-Transfusionen und Medikamenten-Missbrauch seien nach den Bekenntnissen des 25 Jahre alten, ehemaligen Kelme-Profis ... [weiter]

Ex-Rad-Profi packt aus - Angeblich Doping bei Kelme

24.03.2004 - Madrid (dpa) - Der ehemalige spanische Radprofi Jésus Manzano, der während der Spanien-Rundfahrt des Vorjahres von seinem Kelme-Team entlassen worden war, hat jetzt wie angekündigt «ausgepackt». In der spanischen Sportzeitung «As» sprach er über angebliche Dopingpraktiken bei dem spanischen Traditionsrennstall, der noch auf eine Wildcard für die kommende Tour de France hofft. Der Spanische Radsport-Verband schaltete daraufhin den ... [weiter]

Gericht verurteilt Conconi moralisch wegen Doping

11.03.2004 - Ferrara (dpa) - Trotz seines Freispruchs hat das Gericht in Ferrara den umstrittenen Sportmediziner Professor Conconi moralisch als Dopingsünder verurteilt. «Conconi war schuldig», erklärte Richterin Franca Oliva in ihrer veröffentlichten Urteilsbegründung. Der 58-jährige Rektor der Universität Ferrara sei im November letztes Jahres nur freigesprochen worden, weil die Fälle von nachweisbaren Epo-Doping von Ausdauersportlern Anfang der 90er ... [weiter]