15. August - Bürstadt/ Süd-Hessen - mit Hobby- und Promi-Rennen

Oleks Rad-Grand-Prix: mit Dege, Greipel, Wagner, Zabel, Arndt...

Von Jürgen Pfliegensdörfer


André Greipel (Mitte) bei der Tour de France | Foto: Roth

09.08.2017  |  Am 15. August gibt sich die deutsche Radsport-Elite in Bürstadt die Ehre, um die Zuschauer bei "Oleks Radsport Grand Prix" ein wenig Tour-de-France-Feeling spüren zu lassen.

Das Fahrerfeld, das Chef-Organisator Algis Oleknavicius zusammengestellt
hat, kann sich sehen lassen: „Ich habe immer noch sehr gute Kontakte in die Radsport-Szene, und das kommt dem Rennen in Bürstadt natürlich zugute“, meint „Olek“ zu dem erlesenen Starterfeld.

Allein zehn World-Tour-Fahrer sind auf dem Rundkurs über 650 Meter zu sehen, der durch die Innenstadt in Bürstadt (zwischen Worms und Lorsch in Süd-Hessen gelegen) führt. John Degenkolb war einer der ersten, der zusagte, und er bringt seinen Sprint-Anfahrer Koen de Kort mit.

Auch André Greipel freut sich auf den Kurs
rund um das Backhaus Drays.  Mit ihm kommen etliche weitere Tour-Fahrer, die Algis Oleknavicius verpflichten konnte: Marcel Sieberg, Rüdiger Selig, Robert Wagner, Nils Politt, Rik Zabel und Nikias Arndt werden auf die 111 Runden geschickt, über gesamt knapp 68 km.

Mit ihnen startet ein Feld von Klassefahrern, insgesamt werden 37 Radsportler den Elite-Wettkampf aufnehmen. "Das wird ein echtes Spektakel, wie es auch bereits Erik Zabel erlebte, der den ersten Entega Grand Prix 2001 in Einhausen für sich entscheiden konnte", erinnert sich Olek. Zabels Sohn Rik ist mittlerweile im Radsport fest etabliert.

Vor dem Elite-Rennen starten um 18 Uhr die Jedermänner
und -frauen zu einem Sprint-Rennen über 33 Runden, also knapp 20 Kilometer. 50 Teilnehmer sind hier zugelassen, die Nennung erfolgt vor Ort.

Der Veranstalter Algis Oleknavicius hatte sich, nachdem er zuletzt im Jahr 2015 die Deutschen Radsport-Meisterschaften in Bensheim und Einhausen organisierte, eigentlich aus dem Renngeschehen verabschiedet.

Aber dann kam die Idee aus Bürstadt,
mit Barbara Schader eine stark unterstützende Bürgermeisterin, und mit den Radfahrvereinen aus Bürstadt und Einhausen überaus qualifizierte Helfer und Unterstützer. Und viele Sponsoren unterstützen die Idee, das Rennen im Rahmen des 1250-Jahre-Stadt-Jubiläums auszutragen.

Auch Nikias Arndt ist dabei, ein Fahrer, der bei der diesjährigen Frankreich-Runde einen Ausreiss-Versuch über fast eine komplette Etappe unternahm - um am Ende wenige Meter vor dem Ziel gestellt zu werden. "Aus solchem Holz sind Radsportler gestrickt, hart gegen sich selbst, und manchmal am Ende mit leeren Händen dastehend", sagt Olek: "Dennoch, es macht Spaß diesen Fahrern zuzusehen..."

Während des Rennens werden die Zuschauer bestens
über den Stand des Geschehens informiert. Hans Kuhn ist eine dieser Stimmen, die seit Jahren in der Radrenn-Szene beheimatet sind. Und Karsten Migels, der Radsport-Spezialist bei Eurosport, kommt ebenfalls nach Bürstad: „Tja Olek, dann werden wir den 15. mal so richtig rocken, und zeigen was unser schöner Sport so drauf hat“.

Neben Spitzensport geht in Bürstadt jede Menge mehr über die Bühne, das Rahmenprogramm ist vollgepackt. Die Kleinsten messen sich im "Dege Bambini-Laufrad-Rennen", dass John Degenkolb persönlich starten wird.

Ein "Fette Reifen"-Rennen und eine Jedermann-Rennen
wird es geben, und Prominenz aus Politik und Sport wird auf Elektro-Bikes zwei Runden für eine gute Sache absolvieren: Die Spenden, die während dieses Rennens gesammelt werden, erhält das "Team Bensheim" der "Tour der Hoffnung", eine Organisation die sich um schwerstkranke Kinder kümmert.

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr, der Start für die Profis soll um 19.45 Uhr erfolgen. Das "Fette Reifen"-Rennen geht um 16/30 über die Bühne, danach folgen drei Lizenz-Rennen, bevor die Hobby-Klasse um 18 Uhr startet.

Jürgen Pfliegensdörfer ist Pressesprecher des Veranstalters Oleks Sport Event GmbH.

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